19. Sep, 2017

Titel 0125 Nun sag mir doch

Nun sag mir doch, Gespielin, liebe,
wie du gern hätt’st, was ich vermag,
damit sich deine feuchten Triebe
ergießen ohne Arg und Plag.
Soll ich kaum öffnen deine Ritze,
kaum dringen ein in deinen Schoß
und reiben dich mit meiner Spitze
ganz sanft und prall doch ohne Stoß?
Soll warten ich, bis wie ’ne Röhre
mich dein Geschlecht umschlingt, umfasst
und ich dein erstes Stöhnen höre,
wie alles ineinander passt?
Soll langsam ich nur tiefer dringen
in deiner Leibeshöhle Glut,
bis du fast glaubst, du könnst zerspringen,
so pochen fühlst du dort mein Blut?
Und dann erst, dann dich richtig ficken,
erst sacht und endlich pulsschlagschnell
dich hoch bis zur Entrückung kicken
besorgen dir’s auch manuell
und mit der andren Hand die Brüste
liebkosen sanft und bis zum Schmerz
aufrühren deine tiefen Lüste,
bis rasend schlägt dein Weiberherz?
Und dann dich drehen, wenden, werfen
und immer neu in dich hinein
es bis zum Gehtnichtmehr verschärfen,
dir Mann und Fickmaschine sein?
Wir könnten uns auch endlos wiegen
die große Woge sacht hinauf,
verschränkt uns kuscheln und uns schmiegen,
die Körper wissen den Verlauf.
Du musst dich also nicht entscheiden,
es wird geschehen ,was geschieht,
musst gar nichts puschen, nichts vermeiden,
was unsre Lust von selbst vollzieht.