3. Feb, 2018

0316 Wir sind beide aufgewühlt –

Wir sind beide aufgewühlt –
meine Hände sind nun deine,
nur dein stillender Atem kühlt.
Kosungen als Jungbrunnquelle,
Sinnlichkeit durchfließt den Raum,
Behutsamkeit an allen Stellen –
Körper wahrhaft wie im Traum!

Begehren steigert sich dramatisch,
doch wir sind zart und sehr bewusst.
Die Außenwelt – gelähmt, apathisch,
weicht zurück vor Wonne, Lust.
Ich streichle glühend deine Wangen –
du erblühst den Knospen gleich,
tausend Küsse spüren Verlangen,
führen uns ans Himmelreich!
Es gibt nichts Schöneres auf Erden –
wenn sanfte Wildheit uns bestimmt –
dass wir beide eins nun werden,
und jeder gibt und trotzdem nimmt!