16. Feb, 2018

0365 Es läutet an meiner Tür.

Es läutet an meiner Tür. Ich höre es. Es wiederholt sich. Der Gong brennt sich in mein Ohr. Ich öffne die Türe. Damit öffnet sich mir  ein Bild. Du liebste ? kommst wie ein Gemälde in den Raum hineinkomponiert. Du, liebe ? ein Bildnis aus Fleisch, Blut, Ideen, Geist. In mir kocht die Glut. Du trittst ein und bist umhüllt von zarten Gewändern. Ich habe kein Platz mehr für Worte. Meine Hände beginnen sofort an forschen.
Eine Handvoll Brust wird gefunden. Welch eine Entdeckung. In meinen Händen finden deine sehr lieblichen Brüste Platz in
Geborgenheit.Meine Finger spielen. Vibrieren. Wärme. Stärke.
Aufrichten. Ich umfasse Deine Knospe mit meinen Lippen. Die Zunge stupst und kreist. Weiterwandern ... zu den anderen Geheimnissen Deines Seins. Filigran ist nicht nur Dein Körper. Auch Dein Fühlen. Immer stark. Schwäche ist erlaubt? Nein.
Ja. Ich halte Dich sachte. Du schenkst Kraft. Sie fließt. Von Deinen Fingerspitzen zu meinen. Kein Versteckspiel. Sein. Mein Mund wandert. Lippen kosen Deinen Körper. Dein Kätzchen kraule ich. Bewaldet und feucht. Feine Finger spielen wie auf einer Harfe. Leise Töne. Sie entweichen. Seufzen aus Deinem Mund. Deinen Zeh hab ich jetzt berührt. Deine Augen blitzen wie ein Zaubersee. Fragmentarisch. Exemplarisch. Die Teile des Ichs und des Du's umschmeicheln sich. Umfangen sich zu sanften Küssen. Lippen benetzen. Einander. Zusammen. Verschlossen ... und doch offen. Zungenspitzen spitzen auf ein Stupsen. Kreisen. Forschen. Feucht und warm. Eine Umarmung so zart - wie fallen gelassen und aufgefangen. Versunken - in die Augen von Dir - aufregende Gedanken - in Bettlaken, die uns umschmeicheln. Es öffnet sich das Tor. Du gibst den Weg frei. Mein Verstand wird weggeweht von den Düften Deiner Weiblichkeit - von Augen-Blicken..... und meine Zunge findet Deine süße Auster.

Wo ai ni.

©JSCH