7. Mai, 2018

0347 – gefügig – Vor uns ein großer Spiegel…..

 

– gefügig –

Vor uns ein großer Spiegel…..hinter uns ein schöner Tag…..Hin- und hergerissen von meinen wirren Gefühlen…..lausche ich deiner wunderbar düsteren Stimme……Meine Blicke kleben an deinem schönen Mund…..ich verliere mich völlig in deinen Worten…..und versinke in blutroten Gedanken der Sehnsucht….während du leise weiter sprichst……Du lässt mich schließlich alles vergessen…..genieße nur noch den Augenblick,…..verfall deinen wilden Augen im Spiegel…..jetzt gibt es ohnehin kein Zurück……Deine blassen Hände…..streicheln meinen Körper….so warm und sanft wie nie etwas zuvor…..und so lange….dass ich zerfließe vor Liebe…..Zärtlich flüsterst du mir verdorbene Dinge ins Ohr…..

Mit sanfter Gewalt drückst du mich aufs Bett……begießt mein weißes Kleid mit Wein…..heißkalte Schauer jagen durch meinen brennenden Körper…..will nur noch deine Sklavin sein……Deine Blicke zerren mich aus meinen Klamotten…..ich fühl deine unersättliche Gier….spür deinen warmen….pulsierenden Körper…..er stürzt sich auf mich wie ein tollwütiges Tier……das spitze Messer in deiner Hand……sehe ich noch verlockend funkeln…..doch bevor ich registriere was eigentlich passiert……fließt schon dein dunkles Blut so warm auf meinen zitternden Körper……es tropft wie Wachs auf meinen Bauch…..ergießt sich heiß auf meine Brüste…..und rinnt in roten Bahnen zum Hals...ich wage nicht mich zu rühren……Mir stockt der Atem als ich deine Hand….weich an meiner Wange fühle…..und plötzlich…..wie ein elektrischer Schlag……dein edles Blut in meinem Mund……es brennt so heiß durch meine Adern…..süßer als das Leben selbst…..da will ich nur noch dir gehören…..mach mit mir was immer du willst……Doch als du schließlich auch mein Blut sehen willst…..wird mir ganz anders vor Angst…….Mein hilfloser Körper zittert in deinen Armen……doch du hältst mich einfach nur ganz fest……Deine warmen Hände beruhigen unglaublich….und deine vertraute Stimme so zärtlich und heiß an meinem Ohr----machen mich schließlich gefügig….und ich vergesse mich selbst…..Als du mich schneidest…..wird mir so heiß……du bist so zärtlich und stark…..ich fall immer tiefer in deine brennenden Arme…..vergesse mein Leben für diesen Moment……Sehe mein Blut….wie es dich erregt…….wie es über deinen blassen Körper läuft.......und zwischen deine Beine……Du genießt deine Macht….. und malträtierst meinen Körper…..so genüsslich und langsam…dass ich stöhne vor Lust und Schmerz….Gefühle die ich noch nie hatte…

durchspülen meinen ganzen Körper…Endorphine zersprengen mein zuckendes Herz…Wie von Sinnen verschmieren wir das Blut ….auf unseren erregten Körpern…

vergessen jegliche Scham…..verliere mich völlig in deinen zärtlichen Küssen…..und deine Arme halten mich warm……Im Blutrausch will ich mit dir verglühen…..so heiß wie goldenes Feuer…..noch nie waren sich Menschen so nah wie wir jetzt…..und die Zeit bleibt einfach stehen……In dunkelrotem Blut versunken……lieben wir uns immer mehr…..so still und verzaubert…..und doch so geil und verdorben….dass es uns in die süßeste Ohnmacht zieht...

eine unwiderrufliche Liebe….das Leen für die Liebe…

©JSCH