13. Mrz, 2017

Niemand hindert mich daran, so zu leben, wie ich es mir wünsche.

Niemand hindert mich daran, so zu leben, wie ich es mir wünsche. Es sind auch nicht die Umstände, die mich einengen: Ich begrenze mich selbst.

Ich halte mich an Normen und Regeln, deren Sinn ich schon lange nicht mehr hinterfragt habe.

Ich opfern meine Lebenslust meiner Bequemlichkeit, meine Trauer und meiner Ängste und somit vor lauter Angst ich selbst zu sein. Es ist die Angst, nicht akzeptiert zu werden, wenn ich mich so zeige, wie ich wirklich bin, einfach die Furcht, nicht mehr dazuzugehören.


Es ist die Unsicherheit von meinen eigenen Gefühlen überwältigt zu werden und vielleicht somit mein Leben verändern zu müssen, die Angst, das Bekannte gegen das Neue, Unbekannte einzutauschen.


Ich bin überzeugt, dass jeder Mensch es schafft, sich seine eigene Realität, das heißt seine Probleme, aber auch seine Freuden selbst zu bestimmen.


Nur wenn ich für mich wieder die Verantwortung für mein Leben übernehme, widme ich mich meiner wirklichen Bestimmung: ich selbst zu sein.

„Der Weg zu meiner eigenen Mitte führt über andere Menschen. In ihnen erkenne ich mich, sie sind Spiegel und Helfer.“

Wie sagt Peter E. Schumacher, (*1941), deutscher Aphorismensammler und Publizist:

Die Erfahrung hat mich gelehrt, daß Wichtigtuerei, selbstgefällige Arroganz und dümmliche Selbstsicherheit Fallstricke für den Blick der Realität sind. Manche Leute in Führungsgremien wissen ganz offenbar nicht einmal, wie die Gegenwart aussieht. Wie wollen sie da das Morgen oder Übermorgen richtig einzuschätzen wissen?

Unter "realistischem Denken" verstehen die meisten so zu denken, dass die Realität möglichst lange verdrängt wird